Paul berichtet aus dem Land der Trolle
Nachdem man im Frühjahr in den Alpen vor lauter Steinen im Fluss nicht mehr wusste wohin, flüchtete ein Großteil der Paddler nach Norwegen. So machte auch ich mich mit Thilo, Anton und Micha für drei Wochen auf den Weg in das Land der Wasserfälle, Trolle und Elche.
Zum Startschuss sammelten wir direkt ein paar Höhenmeter am Homerun und schon war uns klar dass wir hier richtig sind. Auf dem Weg in Richtung Norden trafen wir leider auch öfter mal auf trockene Flüsse. Dann hieß es schnell wieder ins Auto ein Tal weiter fahren – und schon fand man Wasser.
Mit Zwischenstopps an der Rauma, Driva und Store Ulla kamen wir im verregneten Sjoa Tal an wo wir auch andere Paddler trafen und ein paar Tage campierten. Die Sjoa ist ein idealer Ausgangspunkt von wo aus man im Nu die Flüsse der Umgebung erreichen kann. Und so machten wir in nur wenigen Tagen ordentlich Kilometer in den Booten.
Schließlich zog es uns übers Otta Tal nochmal hoch zur Rauma wo wir uns noch die untere Rauma offen gelassen hatten. Doch beim Blick ins Flussbeck mussten wir mit Bestürzung erkennen, dass leider nicht mehr die nötigen Kubikmeter vorhanden waren. Also wieder zurück zur Sjoa, wo nach einem Tag Dauerregen richtig Suppe im Bach war und die Wasserwucht für ein völlig neues Fahrgefühl sorgte. Mit einem Höllenritt durch die Große Schlucht bis runter zum Camp konnten wir befriedigt unsere Sachen packen und noch einen sonnigen Tag an der Fähre verbringen, bevor es für die mehrstündige Fahrt nach Hause wieder auf die deutschen Autobahnen ging.
Tags: creeking · diesel · habitat · norwegen · paul meylahn · rauma · sjoa · store ulla · Wildwasser







